Mühle + Mischfutter

titel mu infoFachzeitschrift für Getreideverarbeitung und Tiernahrungs-Produktion, Verfahrenstechnik im Schüttgut-, Lebensmittel- und Non-Food-Bereich

Getreide-Jahrbuch

GJB TitelDas unentbehrliche Jahrbuch für die tägliche Praxis der gesamten Getreidewirtschaft

Mühlen- und Mischfutter-Jahrbuch

MJB Titel

Das technische Jahrbuch für die gesamte Getreideverarbeitung und Kraftfutter-Herstellung

Der Mühlstein

titel mst

Periodikum für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung

Getreide,
Mehl und Brot

titel gmbr infoOrgan der Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung e.V.

Die Fachzeitschrift für Getreide, Mehl, Brot und Backwaren in Forschung und Technik

Wassertriebwerk

titel wtw infoVerbandsorgan des Bundesverbandes Deutscher Wasserkraftwerke und der Arbeitsgemeinschaften Wasserkraftwerke der Bundesländer

Wasserkraft & Energie

titel we infoInternationales Quartalsmagazin für Erneuerbare Energien

mmjb2018Mühlen- und Mischfutter-Jahrbuch 2018

Das technische Jahrbuch für die gesamte Getreideverarbeitung und Mischfutterherstellung

129. Jahrgang. Hrsg. Reinald Pottebaum. 200 Seiten mit 79 Abbildungen bzw. Darstellungen und 6 Tabellen, Format DIN B6. Preis 20,95 €. ISBN 978-3-87696-297-9.

 Die Fortschritte der Müllereitechnik

erscheinen in diesem Jahr in der 63. Folge und beschreiben auf 70 Seiten – ergänzt durch 48 Abbildungen und zwei Tabellen – technische und wissenschaftliche Neuerungen, Trends sowie Entwicklungen in der Müllereitechnik und informieren über wichtige Einzelthemen. Zusammen mit den vorangegangenen Folgen stellt dieser Bericht ein nützliches Nachschlagewerk und eine weitere wertvolle Ergänzung zu Fachbüchern über Getreide und dessen Verarbeitung in der Mühle dar.

Der Fokus liegt 2018 auf: 1. Bearbeitung der Rohware; 2. Schädlingsbekämpfung und Hygiene; 3. Dosieren, Fördern und Filtern; 4. Messen, Steuern und Regeln; 5. Bearbeitung der Fertigware; 6. Untersuchungs-Methoden und -Geräte, Probenahme; 7. Betriebskontrolle, Qualitätslenkung und Energiemanagement; 8. Fuhrpark und Transport.

Mischfuttertechnik heute

Der Jahresbericht über den Stand und die Entwicklung der Mischfuttertechnik erscheint im Jahr 2018 in der 22. Folge. Auf 67 Seiten mit 28 Abbildungen und vier Tabellen werden technische und wissenschaftliche Entwicklungen in der Futtermittelindustrie vorgestellt.

Der Einfluss der Tierernährung – und hier insbesondere die Eignung sowie die Einsatzmöglichkeiten alternativer Eiweißfuttermittel – waren Inhalt einer Vielzahl von veröffentlichten Fachbeiträgen sowie von Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen im zurückliegenden Berichtszeitraum. Dabei wurden neben den Leguminosen auch verstärkt die Einsatzmöglichkeiten von Insektenproteinen für die Erzeugung von Futter- und Lebensmitteln beleuchtet. In diesem Zusammenhang wurde der zunehmende Einfluss der Bioökonomie sowie das Zusammenspiel von Technik und Tierernährung für die Erzeugung und Verarbeitung von Futtermitteln deutlich. Die Klammer über den spezifischen Branchenthemen bildete die Industrie 4.0, die die Produktion mit Informations- und Kommunikationstechnik verzahnen und die Vernetzung von Prozessen entlang der Wertschöpfungskette ermöglichen kann. Durch sich verändernde Gesetzeslagen, hier insbesondere verschärfter Anforderungen an die Reduzierung von Emissionen sowie zum Nachweis der Einhaltung des Standes der Technik, zeichnet sich ausblickend ab, dass der Branchenschwerpunkt zukünftig auch verstärkt auf technologische Neu- und Weiterentwicklungen gerichtet werden wird.

Die Schwerpunkte der diesjährigen Ausgabe liegen in: 1. Mischfuttertechnik: 1.1 Zerkleinern, 1.2 Dosieren und Mischen, 1.3 Hydrothermische und hydrothermisch-mechanische Verfahren, 1.4 Fördern; 2. Futtermittel sowie Futtermittelzusatzstoffe: 2.1 Eiweißfuttermittel, 2.2 Futtermittelhygiene und -sicherheit, 2.3 Futtermittelzusatzstoffe; 3. Umwelt- und Arbeitsschutz, Betriebssicherheit und Instandhaltung; 4. Prozessoptimierung und Automatisierung

Wasserabsorption von Mehl mit genauester Dosierung bestimmen

Eine automatisierte Wasserdosierung für den „Farinograph-TS“ bietet die Brabender GmbH & Co. KG, Duisburg, an. Beim neuen Modul „Aqua-Inject“ kann die Dosierung mit höchster Präzision realisiert werden: Im 300-g-Kneter wird eine Genauigkeit von 0,25 ml erreicht. Möglich ist das dank einer neuen Technik, die mit einer miniaturisierten Rotationsturbine die Durchflussmenge des zu dosierenden Wassers misst. Das integrierte Heizmodul macht eine Temperierung der Dosierung überflüssig und sorgt für konstante Wassertemperaturen im Laborablauf. Das erhöht die Genauigkeit und Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, denn mögliche Einflüsse der Umgebungstemperatur auf die Wasserdosierung werden eliminiert. Mit automatischer Titration statt manueller Dosierung entfällt die „Varianz des Menschen“. Das Motto „Glasbürette ade!“ steht zudem für zwei Sicherheitsargumente: Anwendungsfehler werden minimiert und Glasbruch als möglicher kritischer Hazard Point für Lebensmittel verarbeitende Betriebe wird an dieser Stelle ausgeschlossen. Und nicht zuletzt: Das neue „Aqua-Inject“ vereinfacht nicht nur die Bedienung für das Laborpersonal, sondern senkt auch die Investitionskosten. Das Zusatzmodul für die Mehlanalytik wird in einem Beitrag auf 6 Seiten mit drei Abbildungen detailliert vorgestellt.

Fünf Konsequenzen der Digitalisierung

Dr. Roland Fleischer und Martin Beims beschreiben in einem weiteren Artikel – auf 8 Seiten –, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf Wirtschaft und Gesellschaft hat. Sie gehen der Frage nach, was Digitalisierung eigentlich bedeutet. Bei einer Befragung von zehn Managern würden höchstwahrscheinlich zehn verschiedene Antworten dabei herauskommen – stark abhängig davon, für wie relevant jeder das Thema für sein eigenes Umfeld erachtet. Ähnliches gilt für die Begriffe Industrie 4.0 und Big Data. Ignorieren Unternehmen die inzwischen unübersehbaren Entwicklungen bewusst? Verbergen sich dahinter Ängste, das eigene Geschäftsmodell hinterfragen und etwas verändern zu müssen? Und wie neu sind die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 wirklich? Das Schlagwort Digitalisierung scheint ein alter Hut zu sein – so inflationär, wie dieser Begriff in den letzten zehn Jahren benutzt wurde. Doch welche Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft stecken dahinter? Zumindest einige der häufig genannten Schlagwörter bedürfen einer genaueren Betrachtung, denn die Digitalisierung hat Konsequenzen für alle Lebensbereiche. Der digitale Wandel ist weitaus mehr als eine technologiegetriebene Entwicklung: Es handelt sich dabei vor allem um einen sozialen Prozess, der mehr denn je den Menschen ins Zentrum rückt.

Den Abschluß des Mühlen- und Mischfutter-Jahrbuches 2018 bilden

Anschriften (weit über 100 Anschriften), ein Inserentenverzeichnis (mit Anschriften und Rufnummern), eine Übersicht über die wichtigsten Tagungen, Messen und Veranstaltungen sowie das Jahreskalendarium 2018/19.