mmjb2010Mühlen- und Mischfutter-Jahrbuch 2010

Müller-​Taschenbuch – Das tech­nis­che Jahrbuch für die gesamte Getrei­de­v­er­ar­beitung und Mischfutterherstellung.

121. Jahrgang. Herausgegeben von Reinald Pottebaum. 240 Seiten mit 119 Abbildungen bzw. Darstellungen. Format DIN B6. Preis kartoniert 20,30 €. ISBN 978-3-87696-281-8.

Aus dem Inhalt:

Die Fortschritte der Müllereitechnik

erscheinen 2010 in der 55. Folge und beschreiben auf 70 Seiten – ergänzt durch 41 Abbildungen sowie 5 Tabellen – technische und wissenschaftliche Neuerungen, Trends sowie Entwicklungen in der Müllereitechnik und informieren über wichtige Einzelthemen.

Der Fokus liegt in diesem Jahr auf: 1. Bearbeitung der Rohware: 1.1 Getreidelagerung, 1.2 Reinigen und Vorbereiten, 1.3 Trocknung und Gesunderhaltung; 2. Schädlingsbekämpfung und Hygiene; 3. Entstauben, Filtern und Verladen; 4. Messen, Dosieren, Wiegen und Verpacken; 5. Vermahlung; 6. Mischen und Bearbeiten der Fertigware; 7. Qualitätskontrolle, 8. Verbraucherschutz; 9. Betriebsmanagement und Steuerungsanlagen; 10. Entwicklung und Forschung.

Mis­ch­fut­tertech­nik heute

Der Jahresbericht über den Stand und die Entwicklung der Mischfuttertechnik erscheint im Jahr 2010 in 14. Folge, zum zweiten Mal verfasst von einem neuen kompetenten Mischfutterexperten. Auf 75 Seiten mit 49 Abbildungen wird dargestellt, wie die heimische Mischfutterindustrie mit der Wirtschaftskrise umgegangen und mit welchen innovativen Anstrengungen und optimierten Maschinen und Anlagen sie ihr begegnet ist.

Die Schwerpunkte der diesjährigen Ausgabe liegen in: 1. Lagerung und Transport von Rohstoffen; 2. Mahlen, Walzen und Sieben, 3. Dosieren, Wiegen, Mischen, Coaten und Zugeben von Flüssigkeiten; 4. Expandieren, Extrudieren und Trocknen; 5. Produktsicherung und Qualitätsmanagement durch Automatisierung; 6. Geräte-, Maschinen- und Anlagenbau; 7. Betriebssicherheit und Instandhaltung; 8. Informationen aus Entwicklung und Forschung.

Die Her­stel­lung von Tren­n­mehl – Eine Chance für den Müller

Seit dem Inkrafttreten der neuen Gefahrstoffverordnung wird die Verarbeitung von Mehl bzw. von Getreidemahlprodukten in einem besonders sensiblen Bereich neu reglementiert. Der Begriff „Mehlstaub" wurde in die Liste der Gefahrstoffe aufgenommen und damit werden die Hersteller und Verarbeiter von Getreidemahlprodukten künftig vor neue Herausforderungen gestellt. In dem Beitrag von Dipl.-Ing. Frank Zehle, Institut für Getreideverarbeitung in Nuthetal, werden auf 6 Seiten mit 2 Abbildungen die wesentlichen Eckpunkte der GefStoffV aufgezeigt und die zielgerichtete Mehlbenetzung als Lösungsansatz für die „Mehlstaub"-Problematik angeboten.

Der Grundgedanke des vorgestellten Verfahrens für die Herstellung von staubarmem Trennmehl basiert auf dem Prinzip der Feuchtagglomeration. Es wird eine für die Handhabung als Streu-, Trenn- bzw. Staubmehl geeignete Partikelgrößenverteilung durch gezielte Agglomeration erzeugt, die so gewonnenen Agglomerate werden auf geeignete Weise zurückgetrocknet und je nach Anforderung an die Gesamtausbeute im entsprechenden Verfahren nachbehandelt. Auf Grundlage dieses konzeptionellen Verfahrensansatzes ist es möglich, unter Einhaltung definierter Prozessparameter nahezu staubfreie Roggen- und Weizenmehle herzustellen. Damit besteht für mittelständische Mühlenunternehmen die Chance, ihren Kunden innovative Produkte bei guter eigener Wertschöpfung anzubieten.

Pflichten und Möglichkeiten zur Ver­hü­tung von Brän­den und Staubexplosionen

Wenn ein Brennstoff, Sauerstoff und eine Zündquelle in einer optimalen Konzentration auftreten, kommt es zu einer Staubexplosion. Für den Betreiber technischer Anlagen ist es wichtig, das Zusammentreffen dieser drei Elemente weitestgehend zu unterbinden. Eine wirksame Maßnahme ist der vorbeugende Explosionsschutz mit einer Risikominimierung. Hierbei wird darauf geachtet, dass ein Zusammentreffen der genannten Risikofaktoren unterbunden oder weitestgehend vermieden wird.

Der Beitrag zeigt auf 27 Seiten mit 22 Abbildungen Anlagen und Geräte, die im Zusammenhang mit der Verhinderung von Bränden und Staubexplosionen von Mühlen, Mischfutterwerken und Unternehmen aus angrenzenden Breichen der Lebensmittelindustrie genutzt werden können. Die Betriebssicherheitsverordnung wird als Grundlage detailliert beschrieben, bevor dann auf die Themenbereiche explosionsgeschützte Arbeitsmittel, konstruktiver Explosionsschutz, explosionsfeste Bauweise, vorbeugender Brand- und Explosionsschutz, explosionstechnische Entkopplung, Explosionsunterdrückung und Explosionsdruckentlastung eingegangen wird. Zu jedem Themenbereich werden zahlreiche Geräte und Anlagen der unterschiedlichen Hersteller ausführlich in ihrer Konstruktionsweise beschrieben, sodass der Leser einen guten Überblick über die wichtige Thematik Brand- und Explosionsverhütung erhält.

Den Abschluß des Mühlen– und Mischfutter-​Jahrbuches 2010 bilden

Anschriften (weit über 100 Anschriften), ein Inserentenverzeichnis (mit Anschriften und Rufnummern) sowie Veranstaltungstermine für 2010 und die Jahreskalendarien 2010 und 2011.