Effizientes Vermahlen und Kosteneinsparungen
mit der Hammermühle GD

Das Vermahlen von Rohstoffen für Viehfutter erfolgt hauptsächlich in Hammermühlen. Dabei werden die Teilchen über schnell drehende Hämmer, mit denen die zugeführten Rohstoffe bearbeitet werden, zerkleinert. Die Effizienz des Mahlprozesses hängt von einigen Variablen ab. Dazu gehören die Brecherplatten, die Umfangsgeschwindigkeit des Hammers und die Sieblochung.

Mit der Hammermühle GD mit automatischem Siebwechsel bietet die Van Aarsen International B.V., Heel/Niederlande, Herstellern eine ideale Lösung, um im Prozess das beste Mahlergebnis bei gleichzeitig hoher Kapazität zu erzielen.Ein ausführlicher Beitrag über diese Hammermühle ist in Heft 4 der Fachzeitschrift " Mühle + Mischfutter" zu finden.

Die Erfindung des Mischfutters und seine Zukunft

Es begann mit der „Weender Futtermittelanalyse“. Entwickelt wurde dieses System, das noch heute die Grundlage von Futtermitteluntersuchungen darstellt, im Jahr 1860 bzw. 1863 (die Chronisten wissen es nicht genau) von Wilhelm Henneberg und Friedrich Stohmann an der landwirtschaftlichen Versuchsstation in Weende, einem Stadtteil von Göttingen. Wilhelm Henneberg wurde später Professor an der dortigen Universität. Er führte das physiologische Denken in die „Thierchemie” und damit in die heutige Tierernährung ein.

Die Frage, seit wann es Mischfutter gibt, kann kaum mit einer konkreten Jahresangabe beantwortet werden. Verschiedene Ansätze ab 1870 spielen im Hinblick auf die Entwicklung von Mischfutter, wie es heute definiert wird, eine wichtige Rolle. In dieser Zeit entstanden auch erste Ansätze zu Gesetzen rund um die Herstellung, die Vermarktung und den Einsatz von Futtermitteln.

Der DVT-Präsident, Jan Lahde, berichtet in der Ausgabe 4 dieser Fachzeitschrift über dieses interessante Thema.

Technik und Tierernährung – Gemeinschaftsforschung für innovative Produkte und Verfahren

Praxisnahe Forschung am Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF

In Deutschland werden ca. 80% der hergestellten Mischfuttermittel in pelletierter Form nachgefragt. Wissenschaftliche Grundlagen für die Herstellung von pelletierten Mischfuttermitteln wurden am Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF seit der Gründung im Jahr 1961 erarbeitet und seitdem fortgeführt. Die langjährigen und vielfältigen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Forschungsinstitutes Futtermitteltechnik u. a. zum Zerkleinern, Mischen und Agglomerieren haben die verfahrenstechnische Entwicklung der Herstellungsprozesse der europäischen Mischfutterindustrie maßgeblich beeinflusst. Auf dieser Basis wendet sich die heutige Forschung den aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen zu.

Dieser Vorstellungsbeitrag von Dipl.-Ing. Alexandra Kirchner, Rolf-Michael Blume, Dipl.-Ing. (FH) Georg Franke, Internationale Forschungsgemeinschaft Futtermitteltechnik e. V., Braunschweig, ist in der Ausgabe 4 dieser Fachzeitschrift zu finden.

Alle Jahre wieder –
Gefahr durch Mykotoxine in Getreideernte 2017

Dr. Simone Schaumberger, Aalen, und M. Sc. Petra Bisesti, Stadtoldendorf

Schimmelpilzgifte (Mykotoxine) sind ein ständig präsentes Thema in der Tierproduktion. Leider lassen sich die Auswirkungen oft erst zeitverzögert erkennen, da eine lang anhaltende geringe Kontamination zu subklinischen Symptomen im Tier führen kann. Hierzu zählen verminderte Impferfolge sowie die Schädigung der Darmwand, die wiederum zu einer vermehrten Aufnahme von Toxinen und Krankheitserregern beiträgt. Werden diese Faktoren aufsummiert, ist folglich eine reduzierte Leistung im Stall zu beobachten.Dieser Untersuchungsbericht ist in der Ausgabe 4 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

Tierernährung: Neues Projekt
erforscht Bedeutung der Darmflora im Kuhmagen

18 kg Futter vertilgt eine Kuh im Schnitt pro Tag. Doch um die Nährstoffe dieser Futtermenge aufnehmen zu können, benötigt das Tier die Hilfe von Millionen verschiedenster, hochspezialisierter Bakterien, die Mägen und Verdauungstrakt besiedeln. Wie es den Bakterien gelingt, wertvolle Nährstoffe aus der widerstandsfähigen Pflanzenmasse zu lösen, untersucht eine Forschungskooperation von Wissenschaftlerinnen aus Tierernährung und Mikrobiologie an der Universität Hohenheim in Stuttgart. Im Zentrum der Untersuchung steht das Bakterium Prevotella spp., das bis zu 40% der Bakterien im Pansen ausmacht. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG fördert das Gesamtprojekt mit insgesamt 450 000 Euro.

Über dieses Forschungsprojekt der Uni Hohenheim wird in der Ausgabe 4 der Fachzeitschrift "Mühle + Mischfutter" berichtet.