Phytat im Fokus

Auf der internationalen Phytat-Konferenz, die am 29. November 2017 in Bad Neuenahr stattfand, diskutierten führende Tierernährungs-Experten mit Forschern, Wissenschaftlern und Praktikern intensiv über neueste Erkenntnisse zu den antinutritiven Eigenschaften von Phytat. Ein weiteres spannendes Thema war der Ausblick auf die sich daraus ergebenden Möglichkeiten, die Futterformulierung durch Phytasen zu optimieren.

Am Rednerpult trafen sich Prof. Dr. Markus Rodehutscord (Leiter des Institutes für Tierernährung der Universität Hohenheim), Dr. Mike Bedford (Research Director bei AB Vista, Marlborough/UK), Prof. Dr. Hans Stein (Universität Illinois/USA) und Prof. Dr. Christina Günther (WHU Otto Beisheim School of Management, Vallendar bei Koblenz).

Ein ausführlicher Bericht über diese Konferenz ist in Heft 4 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

Cubes – ein interessantes Nischenprodukt in der Futtermittelherstellung

Der Markt für Heimtier- und Pferdefutter in Deutschland hat in den vergangenen Jahren stark expandiert und ist auch weiterhin steigend. In diesem Segment lassen sich im Vergleich zu Masttierfutter, das im Wesentlichen aus den gleichen Komponenten besteht, hohe Margen erzielen. Heimtierfutter ist also für Futtermittelhersteller ganz besonders attraktiv.

Neben den üblichen zylindrischen (runden) Futterpellets sind hier auch Pellets mit quadratischem Profil („Cubes“ genannt) oder anderen speziellen Querschnitten sehr gefragt. Zum einen erleichtern solche Pellets die Fütterung (kein Wegrollen!), zum anderen kann sich ein Anbieter so optisch gut von der Konkurrenz abgrenzen.

Dieser Beitrag ist in "Mühle + Mischfutter", Heft 4 nachzulesen.