mmjb2013Mühlen-und Mischfutter-Jahrbuch 2013

Das technische Jahrbuch für die gesamte Getreideverarbeitung und Mischfutterherstellung.

124. Jahrgang. Hrsg. Reinald Pottebaum. 216 Seiten mit 80 Abbildungen bzw. Darstellungen und 11 Tabellen. Format DIN-B6.
Preis 20,95 €. ISBN 978-3-87696-287-0.

Aus dem Inhalt:

Die Fortschritte der Müllereitechnik

erscheinen 2013 in der 58. Folge und beschreiben auf 96 Seiten – ergänzt durch 53 Abbildungen und 4 Tabellen – technische und wissenschaftliche Neuerungen, Trends sowie Entwicklungen in der Müllereitechnik und informieren über wichtige Einzelthemen. Zusammen mit den vorangegangenen Folgen stellt dieser Bericht ein nützliches Nachschlagewerk und eine weitere wertvolle Ergänzung zu Fachbüchern über Getreide und dessen Verarbeitung in der Mühle dar.

Der Fokus liegt in diesem Jahr auf: 1. Rohware und ihre Bearbeitung: 1.1 Getreidehandel, 1.2 Getreidelagerung, 1.3 Reinigen und Klassieren, 1.4 Trocknen, 1.5 Schälen; 2. Schädlingsbekämpfung und Hygiene; 3. Fördern, Dosieren, Wiegen und Palettieren: 3.1 Fördern, 3.2 Dosieren, 3.3 Wiegen, 3.4 Palettieren; 4. Messen und Überwachen; 5. Untersuchungsmethoden und -geräte; 6. Brand- und Explosionsschutz; 7. Energiemanagement; 8. Hinweise für die Praxis aus Wissenschaft und Forschung.

Mischfuttertechnik heute

Der Jahresbericht über den Stand und die Entwicklung der Mischfuttertechnik erscheint im Jahr 2013 in der 17. Folge. Auf 46 Seiten mit 19 Abbildungen und 7 Tabellen werden technische und wissenschaftliche Entwicklungen in der Futtermittelindustrie vorgestellt. Die nicht nachlassende Triebkraft für ständige Erneuerungen in der Produktion liefert eine beeindruckende Menge an gefertigtem Mischfutter, so betrug die Gesamttonnage im Bereich Schweinemischfutter im Jahr 2013 rund 5,5 Mio. t, was einem prozentualen Anstieg von gut 20% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Allerdings bereiten den Mischfutterherstellern die starken Schwankungen der Rohstoffpreise zunehmend Schwierigkeiten.

Die Schwerpunkte der diesjährigen Ausgabe liegen in: 1. Mahlen, Mischen, Dosieren; 2. Pressen, Extrudieren; 3. Mengenmessung; 4. Verladen; 5. Sicherheitstechnik; 6. Dokumentation, Schwachstellenanalyse, Leistungssteigerung, Energiemanagement; 7. Forschung und Entwicklung.

Mutterkorn im Getreide: Der aktuelle Sachstand im Überblick

Als „Mutterkorn" werden die dunklen Sklerotien (= Dauermycel) des parasitären Schlauchpilzes Claviceps purpurea bezeichnet, die auf über 400 Gräserarten vorkommen. Das Mutterkornvorkommen in Roggen und daraus hergestellten Lebensmitteln hat in den vergangenen Jahren durch das gestiegene Bewusstsein in der Kette der Getreideverarbeitung deutlich abgenommen. Viele Maßnahmen in der Landwirtschaft und in den Mühlen haben hierzu beigetragen. Prof. Dr. Bärbel Kniel gibt in ihrem Beitrag auf 13 Seiten mit 5 Abbildungen einen Überblick über die aktuelle Situation bei Mutterkorn im Getreide. Sie geht dabei sowohl auf Mutterkornvergiftungen in der Gegenwart, die Entwicklung von Mutterkorn, den Roggen als bevorzugtes von der Infektion betroffenes Getreide, Präventionsmaßnahmen, die Mutterkorn-Alkaloide sowie deren Analytik und Toxikologie als auch auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen ein. Untersuchungsergebnisse zur Mutterkornbelastung in Deutschland sowie zu Mutterkorngehalten in Backwaren und ein ausführliches Literaturverzeichnis runden den Sachstandsbericht ab.

Liegt im Staub die Wahrheit?

Eine neue Art der Probenahme ermöglicht schnelle und repräsentative Aussagen über die Belastung von Getreide- und Maispartien mit Schimmelpilzgiften. Mareike Reichel stellt auf 5 Seiten mit 3 Abbildungen dieses neue Verfahren zur verlässlichen Mykotoxinbeurteilung großer Getreidepartien vor. Es beruht auf der Sammlung von Staubproben und deren Analyse. Durch einfache Umrechnung kann anschließend der Gehalt an Mykotoxinen in der Getreidepartie ermittelt werden. Das Verfahren erlaubt eine verlässliche Aussage über eine gesamte Partie, ohne aufwendige und zeitintensive Probenahmepläne. Damit wird das Risiko für Käufer und Verkäufer minimiert, ohne den zeitlichen oder den Arbeitsaufwand der Probenahme zu erhöhen.

Den Abschluß des Mühlen- und Mischfutter-Jahrbuches 2013 bilden

Anschriften (weit über 100 Anschriften), ein Inserentenverzeichnis (mit Anschriften und Rufnummern) sowie das Jahreskalendarium 2013.