mmjb2015Mühlen- und Mischfutter-Jahrbuch 2015

Das technische Jahrbuch für die gesamte Getreideverarbeitung und Mischfutterherstellung

126. Jahrgang. Hrsg. Reinald Pottebaum. 224 Seiten mit 79 Abbildungen bzw. Darstellungen und 26 Tabellen, Format DIN-B6. Preis 20,95 €. ISBN 978-3-87696-291-7.

Die Fortschritte der Müllereitechnik

erscheinen in diesem Jahr in der 60. Folge und beschreiben auf 65 Seiten – ergänzt durch 43 Abbildungen und 8 Tabellen – technische und wissenschaftliche Neuerungen, Trends sowie Entwicklungen in der Müllereitechnik und informieren über wichtige Einzelthemen. Zusammen mit den vorangegangenen Folgen stellt dieser Bericht ein nützliches Nachschlagewerk und eine weitere wertvolle Ergänzung zu Fachbüchern über Getreide und dessen Verarbeitung in der Mühle dar.

Der Fokus liegt 2015 auf: 1. Bearbeitung und Lagerung der Rohware: 1.1 Getreidereinigung; 2. Schädlingsbekämpfung; 3. Fördern und Lagern: 3.1 Fördern, 3.2 Lagern; 4. Dosieren und Wiegen, Steuern, Messen und Überwachen: 4.1 Dosieren und Wiegen, 4.2 Steuern, Messen und Überwachen; 5. Vermahlung und Schälung: 5.1 Vermahlung, 5.2 Schälung; 6. Untersuchungsmethoden und Geräte, Probenahme: 6.1 Untersuchungsmethoden, 6.2 Geräte, 6.3 Probenahme; 7. Gentechnik; 8. Gesetzgebungen und Verordnungen.

Mischfuttertechnik heute

Der Jahresbericht über den Stand und die Entwicklung der Mischfuttertechnik erscheint im Jahr 2015 in der 19. Folge. Auf 96 Seiten mit 34 Abbildungen und 11 Tabellen werden technische und wissenschaftliche Entwicklungen in der Futtermittelindustrie vorgestellt.

Die Mischfutterhersteller konnten im Kalenderjahr 2013 ihr Rekordergebnis aus dem Vorjahr wiederholen bzw. sogar leicht ausbauen. Insgesamt belief sich die Mischfutterproduktion auf ca. 23,5 Mio. t. Die kontinuierliche Verbesserung der Futtermittelsicherheit, die Ausweitung der Eigenkontrollsysteme und die konsequente Umsetzung gesetzlicher Anforderungen zur Gewährleistung der Sicherheit von Lebens- und Futtermitteln hatte für die Unternehmen der Futtermittelwirtschaft vorrangige Bedeutung. In diesem Zusammenhang spielen die Sicherung der Rohstoffqualität und hierbei die Rezepturgestaltung eine wesentliche Rolle, die fortan auch unter Nachhaltigkeitsaspekten gesehen werden muss. Im Bezug auf die Qualitätssicherung von Mischfuttermitteln war und ist die Diskussion zum Einsatz alternativer Agrarrohstoffe zu sehen. Weiterhin sind die Themen Arbeits-, Explosions- und Umweltschutz sowie die Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz bei der Herstellung von Mischfuttermitteln stets relevant.

Die Schwerpunkte der diesjährigen Ausgabe liegen in: 1. Mischfuttertechnik: 1.1 Zerkleinern, 1.2 Dosieren und Mischen, 1.3 Hydrothermische und hydrothermisch-­mechanische Verfahren, 1.4 Fördern und Lagern; 2. Futtermittel: 2.1 Alternative Futtermittel, 2.2 Funktionelle Futtermittel und Futtermittelzusatzstoffe; 3. Produkt­sicherheit; 4. Prozessoptimierung und Automatisierung; 5. Umwelt- und Arbeitsschutz, Betriebssicherheit, Instandhaltung: 5.1 Explosions- und Arbeitsschutz, 5.2 Umweltschutz und Nachhaltigkeit, 5.3 Instandhaltung und Betriebssicherheit; 6. Energie, Energieeffizienz und Energiemanagement; 7. Forschung und Entwicklung.

Ausweitung der Gentechnik-Kennzeichnungspflicht auf Lebensmittel tierischen Ursprungs

Nach den aktuellen gentechnikrechtlichen Vorschriften auf EU-Ebene müssen gentechnisch veränderte Lebens- und Futtermittel zugelassen und gekennzeichnet werden, wenn sie in den Verkehr gebracht werden sollen. Lebensmittel tierischen Ursprungs, bei denen die Tiere mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden, unterliegen nicht der gentechnikrechtlichen Zulassungspflicht und damit auch nicht diesen Kennzeichnungsregeln. Dr. Günter Peter und Oliver Krug vom Thünen-Institut für Marktanalyse in Braunschweig sowie Dr. Joachim Bendiek und Dr. Andrea Stolz vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit untersuchen in ihrem Beitrag – auf 9 Seiten mit zwei Abbildungen und einer Tabelle – die Auswirkungen der erweiterten Kennzeichnung und insbesondere den Erfüllungsaufwand für Unternehmen und Kontrollstellen.

Fremdgeschmack bei Getreidenährmitteln durch Packstoffe aus Papier und Karton

Das Max Rubner-Institut in Detmold nahm während der vergangenen Dekade sensorische Mehrfachuntersuchungen an Hunderten konventioneller und Öko-Getreidenährmittel aus dem Handel vor. Dabei wurden bei bestimmten Nährmittelgruppen wie Mehlen/Schroten, Flocken, Reis und Teigwaren immer wieder geschmackliche Beeinträchtigungen festgestellt, die von unerwünschten flüchtigen Substanzen aus den Packstoffen Papier oder Karton übertragen wurden. Dr.-Ing. Günter Brack stellt auf 5 Seiten mit 6 Tabellen die Versuchsdurchführungen, die Ergebnisse und Erfahrungen, die Folgerungen aus den Untersuchungsergebnissen sowie Herausforderungen und Probleme bei der Erkennung eines packstoffbedingten Fremdgeschmackes vor.

Den Abschluß des Mühlen- und Mischfutter-Jahrbuches 2015 bilden

Anschriften (weit über 100 Anschriften), ein Inserentenverzeichnis (mit Anschriften und Rufnummern) sowie das Jahreskalendarium 2015.