Energie-Kraftwerk mitten in der Stadt Paderborn

Die Biohaus-​Stiftung für Umwelt und Gerechtigkeit in Paderborn macht vor,
wie die Energiewende funktioniert

Die Stümpelsche Mühle in Paderborn ist ein richtiges Energie-Kraftwerk. Auf dem Dach fangen Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen die Energie der Sonne ein, das Wasser treibt das Mühlrad an. Der so erzeugte Strom wird von der „Biohaus-Stiftung für Umwelt und Gerechtigkeit“ genutzt, die ihren Sitz in den alten Mühlengebäuden hat. Damit betankt Gründer Willi Ernst beispielsweise sein Elektro-Auto. Der CO2-freie Strom wird auch genutzt, um mithilfe einer eigenen Wärmepumpe zu heizen und die Warmwasseraufbereitung zu unterstützen.

Ehemalige Getreidemühle erzeugt Strom aus Wasserkraft

Am Fuße des Paderborner Doms entspringt aus mehr als 200 Quellen die Pader, die mit einer Länge von 4,4 km der kürzeste Fluss Deutschlands ist. Zeitweise trieb der Fluss über fünfzehn Mühlen an, von denen heute lediglich zwei elektrische Energie gewinnen.

Eine davon ist die 1810 errichtete Stümpelsche Mühle mit dem größten unterschlächtigen Wasserrad in Ostwestfalen-Lippe. Damals nutzte ihr Namensgeber, Müller Stümpel, die Energie des Wassers zum Mahlen von Getreide. Heute erzeugt das Wasserrad 7,5 kW elektrischen Strom. Der Weg dorthin war aber nicht einfach.

Der komplette Beitrag ist in der Ausgabe 3 dieses Magazins nachzulesen.

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