Urner Power für die Energiewende

Am 17. Mai 2019 erfolgte der Spatenstich für das Kraftwerk Erstfeldertal im Kanton Uri: Ein historischer Moment, denn das Kraftwerk hat eine 100-jährige, bewegte Vorgeschichte. Historisch ist ebenfalls die Rekordzeit von 10 Monaten, in der das Projekt alle Bewilligungen erreicht hat. Das Kraftwerk Erstfeldertal ist eine weitere Erfolgsgeschichte bei den erneuerbaren Energien aus dem Kanton Uri: Urner Power von EWA, dem führenden Urner Energiedienstleister treibt mit zwölf neuen Kraftwerken die Energiewende aktiv voran. Jedes dieser Kraftwerke stellte EWA vor neue Herausforderungen und verlangte nach innovativen Lösungsansätzen sowie umfassendem Know-how in allen Bereichen des Kraftwerksbaues.

Der Leistungsausweis des Urner Energieunternehmens EWA spricht für sich: EWA hat in den letzten Jahren als eines der wenigen Energieunternehmen in der Schweiz neun Wasserkraftwerksprojekte erfolgreich realisiert, zwei befinden sich im Bau und ein weiteres in Planung. „Mit diesen Kraftwerken steuern wir insgesamt 115 Gigawattstunden (GWh) Zubau in der Produktion bei“, erklärt Werner Jauch, Vorsitzender der Geschäftsleitung von EWA. „Das entspricht mehr als einem Viertel des Zubaues in der Kleinwasserkraft in den letzten zehn Jahren in der ganzen Schweiz.“

Der Erfolg von EWA bei den Wasserkraftprojekten kommt nicht von ungefähr. Er ist das Resultat von jahrelanger Arbeit. Die Basis dazu wurde bereits vor mehr als einem Jahrzehnt mit vertiefter Grundlagenarbeit gelegt. 2006 analysierte EWA in einer Studie das Potenzial der erneuerbaren Energien im Kanton Uri. „Das größte Potenzial zeigte sich dabei in der Wasserkraft für Anlagen mit einer Leistung größer als ein Megawatt“, erklärt Werner Jauch. „Wir bezifferten das Ausbaupotenzial zwischen 110 und 140 GWh, abhängig von der Wirtschaftlichkeit. Heute, dreizehn Jahre später, zeigt sich, dass wir mit 115 GWh Zubau im Bereich Wasserkraft mit unserer Studie richtig lagen.»

Der ausführliche Beitrag von Werner Jauch ist in der Ausgabe 3 des Magazins "Wasserkraft & Energie" nachzulesen.

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