Neue Wasserkraft an still gelegtem Standort –
Die neue Wasserkraftanlage Kaismühle

Im Rahmen der Energiewende wurde 2006 von der Bayerischen Staatsregierung ein Eckpunktepapier zur nachhaltigen Wasserkraftnutzung herausgegeben und auch im Landesentwicklungsprogramm für Bayern wurde die verstärkte Nutzung der Wasserkraft verankert. Dabei sollten vorhandene Potenziale verstärkt genutzt und bürokratische Hemmnisse abgebaut werden. Die energetische Nutzung bestehender Querbauwerke sollte – neben der Modernisierung und Nachrüstung vorhandener Kraftwerke – der Wasserkraft einen deutlichen Zuwachs bringen.

In der Praxis zeigt sich mehr als 10 Jahre danach, dass der Ausbau der Wasserkraft kaum vorankommt. Es ist nach wie vor mit extremen Hürden und Hemmnissen verbunden, ein Wasserkraftprojekt erfolgreich umzusetzen. Die Bürokratie ist enorm, der Umfang an beizubringenden Unterlagen und Gutachten ist für den Antragsteller kaum mehr machbar. Bei kleinen Anlagen unter einer Ausbauleistung von 100 kW führt das dazu, dass viele gute Projektideen unwirtschaftlich werden und dadurch die kleine Wasserkraft sukzessive abgeschafft wird.

Aber es gibt sie noch, die Idealisten, die Mut haben und die bewundernswerte Ausdauer, ein Wasserkraftprojekt durchzustehen. Und dass nach mehreren Jahren Planungsphase dann auch noch ein gutes, stimmiges und vor allem nachhaltiges Projekt daraus werden kann, zeigt das Beispiel der wiederbelebten „Wasserkraftanlage Kaismühle“, eine Projektidee von Jochen Gottschlich.

Dieses Beispiel ist in der Ausgabe 4 dieses Quartalsmagazins nachzulesen.

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