Kleinwasserkraftwerk Wartberg an der Krems

Bau eines pri­vaten Klein­wasserkraftwerkes
an der neu umgelegten Krems im Bezirk Kirchdorf/​Oberösterreich

Im Zuge der geplanten umfangreichen Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen rund um das Gebiet der Krems mit dem Ziel, den Hochwasserschutz zu verbessern, entstand hier eine neue Kleinwasserkraftanlage mit integrierter Fischaufstiegshilfe.

In der Vergangenheit wurde das Gebiet rund um die Krems immer wieder von starken Überschwemmungen heimgesucht. Das verheerende Hochwasser aus dem Jahre 2002, dessen Bilder noch allgegenwärtig sind, verursachte massive Schäden von Wartberg über Kremsmünster bis nach Linz zur Mündung der Traun. Auch 2007 und 2009 wurde das Gebiet von kleineren Hochwässern heimgesucht.

Ein umfangreiches Hochwasserschutzprogramm zur Verringerung der Hochwassergefährdung für die Wohngebiete rund um die Krems wurde entwickelt. Herzstück dieses 30 Mio. Euro teuren Projektes ist der Bau des Hochwasserrückhaltebeckens „Krems-Au“ in den Gemeinden Nußbach und Wartberg an der Krems. Nach intensiver mehrjähriger Planungsphase fiel der Startschuss für das Projekt im Jahr 2018. Mit einer Speicherkapazität von etwa 2,6 Mio. m³ Wasser handelt es sich um das größte Rückhaltebecken Österreichs, das man auf die Rückhaltung und kontinuierliche Abgabe eines 100-jährlichen Hochwassers auslegte. Dazu wurde ein kolossales Auslaufbauwerk mit ca. 12 m Höhe inmitten des etwa 1,9 km langen Dammes im Augebiet der Krems errichtet, die wieder in die Tiefenlinie des Kremstales verlegt und deren Flussbett auf einer Länge von ca. 900 m vollständig neu errichtet wurde. In diesem Bereich entstand nun auch das neue Kleinwasserkraftwerk „KW Wartberg“ der Familie Eder.

Wie nun das neue Kleinwasserkraftwerk entstanden ist, ist in der Ausgabe 4 dieses Magazins nachzulesen.

 

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