Trinkwasserkraft – die beispielhafte Nutzung
vorhandener Ressourcen

Ein oft überse­henes Energiepoten­zial dringt langsam in das Bewusstsein

Verschiedenste Flüsse und Gewässer werden seit Hunderten von Jahren von Menschen bebaut und sich die Energie des Wassers zu Nutze gemacht. Anfangs wurde die rohe Gewalt des Wassers direkt in mechanische Energie umgewandelt, als prominentestes Beispiel hierfür gilt die altbewährte Wassermühle mit ihrem Wasserrad.

Seit nunmehr 140 Jahren wird die Energie des Wassers in die weitaus vielseitigere elektrische Energie umgewandelt, und die Menschheit hat einige ausgeklügelte Techniken hervorgebracht, um diesen Prozess stetig zu verbessern. Mit dieser Entwicklung einhergegangen sind verbesserte Trinkwasserversorgungen in den Gemeinden Mitteleuropas. Speziell in den Alpen bergen diese Trinkwasserleitungen ein besonderes Potenzial an höchst ökonomischer elektrischer Energie.

Wie effizient ein Trinkwasserkraftwerk eingesetzt werden kann, zeigt beispielsweise die Gemeinde Roppen in Tirol. Im Zuge der Erweiterung der Trinkwasser-Infrastruktur entschied man sich für den Bau einer Trinkwasserkraftanlage mit 130 kW Nennleistung, deren Energie in den gemeindeeigenen Einrichtungen wie dem Gemeinde- und Feuerwehrhaus, dem Kindergarten, Kultursaal und der Straßenbeleuchtung verbraucht wird. Neben zwei Photovoltaikanlagen, die bereits 120 Haushalte versorgen, setzt man in Roppen mit dem Trinkwasserkraftwerk auf eine weitere nachhaltige Energiequelle, um zur energieautarken Gemeinde zu werden.

Ein ausführlicher Beitrag zu diesem Thema ist in der Ausgabe 4 dieses Quartalsmagazins nachzulesen.

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