Christian Haas, St. Georgen im Schwarzwald

Videomonitoring – Funktionskontrolle von Wanderkorridoren
mit Unterwasserkameras

Ein­leitung

Zum Zählen und Beobachten von Fischen sind Unterwasserkamera-Systeme vor allem für kurze und mittlere Monitoringperioden gut geeignet. Die Systeme sind klein, einfach und flexibel zu installieren. Sie liefern bei entsprechenden Bedingungen eine verlässliche Datengrundlage u. a. für die Auswertung und Bewertung der Funktionsfähigkeit von Fischaufstiegsanlagen. Kamerasysteme sind gegenüber Reusen oder automatischen Fischzählern hinsichtlich Beschaffungs- und Installationsaufwand bzw. -kosten und Betrieb im Vorteil. Dennoch muss durch regelmäßige Kontrollen sichergestellt werden, dass das Bild nicht durch Treibgut oder Biofilmaufwuchs vor der Linse oder der Beleuchtung beeinträchtigt wird.

Weiterhin haben Kameras den Vorteil, dass sie im Vergleich zu anderen Methoden für eine Vielzahl von Fragestellungen herangezogen werden können. So können sie neben der Zählung von Fischen, der Funktionskontrolle von Fischaufstiegsanlagen oder Fischabstiegen auch für weitere fischbezogene Fragestellungen wie Verhaltensanalysen oder Laborversuche eingesetzt werden. Je nach Fragestellung bieten unterschiedliche Systeme Vor- und Nachteile.

Ein ausführlicher Beitrag hierüber ist in der Ausgabe 3 dieses Fachmagazins nachzulesen.

 

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