Ständiger Wandel erforderlich – breite Basis erwünscht

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“, sagte schon der griechische Philosoph Heraklit um 550 v. Chr. Diese Weisheit gilt in den meisten Tätigkeitsfeldern noch heute. Die Herausforderungen und Anstöße kommen vom Markt, aus der Politik, der Technik und vielen anderen Einflussbereichen oder gar mehreren gemeinsam. Schon lange ist das Stichwort Industrie 4.0 in aller Munde. Und ähnliche Begriffe sind auch in vielen anderen Sektoren anzutreffen.

Wie sich der ständige Wandel auf die Verbandslandschaft auswirkt, beschreibt Manfred Weizbauer in seinem Kommentar in Heft 24 der Fachzeitschrift „Mühle + Mischfutter“.

43. Müllerei-Fachtagung für Getreide, Qualitätsbeurteilung, Technologie und Wirtschaft

des Bayerischen Müllerbundes vom 25. bis 27. Oktober 2018 in Volkach am Main

1. Teil

Alljährlich Ende Oktober zieht es die Müllerinnen und Müller von nah und fern in das charmante unterfränkische Städtchen Volkach am Main. Dann nämlich findet dort traditionell die Müllerei-Fachtagung für Getreide, Qualitätsbeurteilung, Technologie und Wirtschaft statt – in diesem Jahr vom 25. bis 27. Oktober und zum insgesamt 43. Mal.

Immer wenn es in Volkach keinen freien Parkplatz mehr gibt und so richtig viel los ist, haben die Müllerinnen und Müller das kleine Städtchen wieder in Beschlag genommen. Nach vielen Jahren mit Besucherrekorden konnte der Bayerische Müllerbund diesjährig mit rund 275 Gästen so viele Teilnehmer begrüßen wie noch nie, sodass bereits vom ersten Vortrag am Donnerstag bis zum letzten am Samstag der Tagungssaal bis auf den letzten Platz besetzt war. Dies zeigt, dass die Volkacher Müllerei-Fachtagung bei den Teilnehmern ganz oben auf der Prioritätenliste steht und in der Branche zu den Pflichtterminen gehört.

Die Vertreter des Bayerischen Müllerbundes freute vor allem, dass die Tagung wieder die praktischen müllerischen Problemstellungen aufgreifen konnte und diese ungezwungen in fachlich kompetenter Atmosphäre diskutiert wurden.

Ein ausführlicher Beitrag ist in Heft 24 der "Mühle + Mischfutter" nachzulesen.

Broilerfutter und Insektenmehl

Dr. Friedrich Wagner, Minden

Im Frühjahr diesen Jahres tagte die „Gesellschaft für Ernährungsphysiologie" vom 13.–15. März. Sämtliche Beiträge dieser Ausgabe sind – mit einer Ausnahme – den Berichten dieses Gremiums entnommen. Sie geben besondere Einblicke in heutige Forschungsaktivitäten zur Nutztierernährung. Schwerpunkte waren 2018 Spezialfragen zum Broilerfutter. Die Mischfutter für Mastgeflügel sind mit 4,1 Mio t zur drittgrößten Sparte der Gesamtmenge Mischfutter geworden, es bestehen Aussichten für weiteres Wachstum.

Des Weiteren wurde über Insektenmehle berichtet, die auch in anderen Arbeiten vermehrtes Interesse finden. Veröffentlichungen zu beiden Themen werden in der Ausgabe 24 dieser Fachzeitschrift wiedergegeben.

Personalführung von „Digital Natives“ und „Digital Immigrants“

Barbara Liebermeister, Frankfurt am Main

Bis zu 50 Jahre – so groß ist in manchen Unternehmen der Altersunterschied zwischen den Mitarbeitern. Entsprechend verschieden sind oft deren Lebens- und Arbeitsstile. Das stellt die Führungskräfte zuweilen vor eine große Herausforderung.

„Diese ,Digital Natives‘, die lassen sich nur schwer führen. Von denen macht jeder sein eigenes Ding.“ Solche Klagen hört man oft von Führungskräften. Mit „Digital Natives“ meinen sie i. d. R. junge Mitarbeiter bis Ende 20, die nach 1990 geboren wurden und mit den digitalen Technologien aufgewachsen und deshalb mit ihnen vertraut sind.

Von diesen abgegrenzt werden meist die „Digital Immigrants“, die vor 1990 geboren wurden – also bevor mit PCs und Handys der Siegeszug der digitalen Technologien auf breiter Front begann. Deshalb mussten sie den Umgang mit dieser Technik oft noch im Erwachsenenalter erlernen, weshalb sie hierin nicht selten unsicher, zuweilen sogar ängstlich sind.

Den Digital Natives wird häufig unterstellt, sie mäßen der Arbeit weniger Bedeutung bei als die Digital Immigrants. Wichtiger als das Karrieremachen sei ihnen die Selbstverwirklichung. Deshalb legten viele z. B. auf flexible Arbeitszeiten mehr Wert als auf ein höheres Gehalt. Zudem seien sie offener für andere Kulturen und Lebensstile und aufgeschlossener gegenüber Innovationen. Das mag für viele „Digital Natives“ stimmen. Vielleicht sind sie aber auch nur jünger als ihre Kollegen und spüren noch nicht die Last auf ihren Schultern, eine Familie zu ernähren.

Mehr zu diesem interessanten Thema ist in der Ausgabe 24 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

4. D-A-CH-Tagung für angewandte Getreidewissenschaften 2018

Vom 20. bis 21. September 2018 fand die mittlerweile zum vierten Mal ausgerichtete D-A-CH-Tagung statt, in diesem Jahr an der Universität für Bodenkultur (kurz: BOKU) in Wien. Der Ausrichtungsort wechselt im Jahresrhythmus in das Heimatland der drei Veranstalter der Tagung, der Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung e. V. in Detmold, der ICC Austria sowie der ICC Schweiz. Nach der sehr erfolgreichen Vorjahresveranstaltung in Detmold hieß es für die Teilnehmer, den Weg in die österreichische Hauptstadt anzutreten.

Die rund 130 Teilnehmer, vorwiegend aus dem deutschsprachigen Raum, erwartete ein sehr vielfältiges Programm aus den verschiedensten Themengebieten der Getreideforschung. Zudem freuten sich die Veranstalter, den Branchennachwuchs mit knapp 30 Studenten der Höheren Technischen Lehranstalt für Lebensmitteltechnologie Wels (kurz: HTL-LMT Wels) als Gäste der Tagung begrüßen zu dürfen. Nach der Eröffnung durch den ICC Austria-Präsidenten Alfred Mar, der ICC Austria-Generalsekretärin und -Geschäftsführerin Michaela Pichler, Dr. Georg Böcker (Vize-Präsident der AGF und Vorsitzender des Ausschusses für Getreidechemie) und den Präsidenten der ICC Schweiz, Dr. Mathias Kinner, ging es zu den Vorträgen über. Dazu zählten am ersten Tag die Bereiche „Klimawandel und Ernährungssituation“, „Spelzgetreide“, „Hafer“ sowie „Backqualität und Backversuche“.

Ein ausführlicher Beitrag über diese Tagung ist in Heft 24 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

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