Wichtige Informationen für Mühlen zu COVID-19

Die Ereignisse rund um das neuartige Corona-Virus müssen täglich neu bewertet werden. Die Welt befindet sich momentan in einer noch nie dagewesenen Situation: Bundesländer rufen den Katastrophenfall aus. Deutschland schließt seine Grenzen, der Warenverkehr soll aber mit zu erwartenden Einschränkungen aufrechterhalten bleiben. Geschäfte, Bars, Kinos etc. müssen ebenfalls in vielen Bundesländern schließen. Die meisten Schulen bleiben bis Ostern geschlossen. Das öffentliche Leben wird massiv eingeschränkt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Es wird jedem geraten, wenn möglich soziale Kontakte zu vermeiden. Jeden Tag kommen neue Fälle hinzu, die positiv auf Corona getestet wurden. Die meisten Krankheitsverläufe sind zum Glück milde.

Weitere allgemeine Information zu COVID-19 sind in der Ausgabe 7 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

 

Vorratsschädlinge im Wandel der Zeit und des Klimas

Auswirkun­gen des Kli­mawan­dels auf Mot­ten im Getreidelager

In Deutschland wird es wärmer! Von den letzten 20 Jahren zählten neun zu den zehn wärmsten Jahren seit Beginn der Wetteraufzeichnung (Quelle: Deutscher Wetterdienst). Die durch den Klimawandel begünstigten Temperaturanstiege machen sich aber nicht nur auf dem Feld bemerkbar, sondern auch im Lager. Neue Schädlinge sind auf dem Vormarsch; sie breiten sich aus wärmeren Regionen immer weiter nach Norden aus. Auch die Globalisierung spielt eine große Rolle: Durch den internationalen Warenhandel werden Insekten aus subtropischen Klimazonen Afrikas und Asiens eingeschleppt und etablieren sich in unseren Breiten. Steigende Temperaturen ermöglichen eine schnellere Entwicklung und damit mehr Generationen pro Jahr.

Ein asusführlicher Beitrag von Tore Kursch-Metz und Dr. Bernd Wührer, Pfungstadt, ist in Heft 7 der „Mühle + Mischfutter“ nachzulesen.

 

Effektiver Vorratsschutz beginnt
mit sorgfältiger Lager- und Getreidereinigung

Bei der Einlagerung und Verarbeitung von Getreide in Mühlen oder Produktionsräumen treten häufig vorratsschädigende Insekten auf. Wegen höherer Raumtemperaturen, Feuchtigkeit sowie verbliebener Produktreste im Maschinenbereich finden die Tiere optimale Nahrungs- und Entwicklungsbedingungen vor. Um zu verhindern, dass sich Kornkäfer, Getreideplattkäfer und Co. über die Ernte hermachen, ist es wichtig, dass die Lagerstätten und das Getreide vor der Einlagerung gründlich gereinigt und von Schädlingen befreit werden. Besondere Sorgfalt verringert dabei das Risiko eines Befalles. „Je sauberer das Lager ist, desto schwieriger wird es für Schädlinge, sich anzusiedeln“, sagt Tim Szemjonneck, Vorratsschutzexperte und technischer Direktor der S&A Service und Anwendungstechnik GmbH, eines Unternehmens der Rentokil Initial Gruppe. Kommt es dennoch zu einer Ansiedelung, sind Hitzebehandlung und Begasung des Getreides wirkungsvolle Bekämpfungsmaßnahmen.

Der komplette Artikel in der Ausgabe 7 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

 

Schädlingsmanagement: Es ist an der Zeit, das Thema
Schädlinge, Prophylaxe und Bekämpfung neu zu denken

Thomas F. Voigt, Laudenbach/​Bergstraße

Schädlingsprophylaxe und -bekämpfung sind zwar mittlerweile in den Management-Etagen der Mühlen- und Mischfutterbetriebe angekommen und dort auch fest etabliert, dennoch aber werden sie dort oft noch stiefmütterlich behandelt. Man lässt dem Schädlingsbekämpfer häufig immer noch völlig freie Hand, ohne zu wissen, ob wirklich eine professionelle Dienstleistung erbracht wird. Maximal schaut man sich noch die Dokumentation an, bevor man sie ablegt, aber damit ist es dann auch schon getan. Diese Handlungs- und Denkweise ist hoffnungslos antiquiert und sollte bzw. muss neu überdacht werden.

Die Anforderungen des Gesetzgebers und der Standards zu dieser Thematik haben in den letzten Jahren massiv zugenommen und an Bedeutung gewonnen, sodass ein „Laisser-faire“, wie es in vielen Mühlen- und Mischfutterbetrieben noch immer praktiziert wird, nicht mehr zeitgemäß ist. Im 21. Jahrhundert muss die Dienstleistung Schädlingsbekämpfung von den Betriebsverantwortlichen vielmehr ziel- und qualitätsorientiert gesteuert, kontrolliert und bewertet werden. Ein solch brisantes Thema einfach zu ignorieren, kann zum Image- oder gar Existenzverlust führen.

Der ausführliche Beitrag von Thomas F. Voigt ist in Heft 7 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

 

Vorratsschutz – natürlich biologisch

Oliver Kik, Bad Hönningen

Erntezeit bedeutet für viele Landwirte nicht nur Profit, sondern oftmals auch die Sorge darum, dass sie auch sämtliche Insekten miternten, die sich auf ihren Feldern heimisch fühlen. Vorratsschädlinge wie Insekten sind darauf angepasst, in trockener Umgebung zu überleben. Das macht trockenes Erntegut zum perfekten Lebensraum für solche Schädlinge, auch als „Primärschädlinge“ bezeichnet. Sie ernähren sich vom Erntegut und scheiden die Reste wieder aus. Bei diesen Prozessen entstehen „Hot Spots“ (Wärmenester), in denen sich die produzierte Wärme staut, wodurch wiederum die Entwicklung von Staubläusen, Milben und Schimmelpilzen begünstigt wird. Diese sorgen schlussendlich für einen schnellen Verderb der Ware. Lagerräume sollten zudem gegen Feuchtigkeit sowie gegen das Eindringen von Lebewesen von außen geschützt sein.

Mehr zum natürlich biologischem Vorratsschutz ist in der Ausgabe 7 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

 

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