mmjb2020Mühlen- und Mischfutter-Jahrbuch 2020

Das tech­nis­che Jahrbuch für die gesamte Getrei­de­v­er­ar­beitung und Mischfutterherstellung

131. Jahrgang. Hrsg. Reinald Pottebaum.
196 Seiten mit 89 Abbildungen bzw. Darstellungen und eine Tabelle, Format DIN B6.

Preis 20,95 €
ISBN 978-3-87696-301-3

 

Die Fortschritte der Müllereitechnik

erscheinen in diesem Jahr bereits in der 65. Folge und beschreiben auf 82 Seiten – ergänzt durch 58 Abbildungen – technische und wissenschaftliche Neuerungen, Trends sowie Entwicklungen in der Müllereitechnik und diese berührenden Gebieten und informieren über wichtige Einzelheiten.

Auch in diesem Jubiläumsjahr stellt dieser Bericht zusammen mit den vorangegangenen Folgen ein nützliches Nachschlagewerk und eine weitere wertvolle Ergänzung zu Fachbüchern über Getreide und dessen Verarbeitung in der Mühle dar.

Der Fokus liegt 2020 auf:

1. Bearbeitung der Rohware: Getreidemanagement und Verschleißschutz
2. Schädlingsbekämpfung und Hygiene
3. Fördern, Wiegen, Verpacken und Filtern
4. Messen und Überwachen
5. Vermahlung und Siebreinigung
6. Untersuchungsmethoden und Geräte
7. ATEX, Brand- und Explosionsschutz
8. Betriebssicherheit, Wartung und Unfallvermeidung

 

Mis­ch­fut­tertech­nik heute

Der Jahresbericht über den Stand und die Entwicklung der Mischfuttertechnik erscheint im Jahr 2020 in der 24. Folge. Auf 57 Seiten mit 30 Abbildungen und einer Tabelle werden technische und wissenschaftliche Entwicklungen in der Futtermittelindustrie vorgestellt.

Eine Besonderheit der Herstellung von Mischfutter ist die Flexibilität bei der Auswahl von Rohstoffen. Komponenten, die als Energielieferant dienen, können in einzelnen Rezepturen ausgetauscht werden; so sind beispielsweise gängige Getreidesorten gegenseitig austauschbar. Als alternative Komponenten sind insbesondere Erbsen, Ackerbohnen und Lupinen von Interesse. Dabei bleiben Verfügbarkeit und potenzielle Einsatzmöglichkeiten alternativer Rohstoffe ein nach wie vor intensiv diskutiertes Thema.

Neben dem Aspekt der nachhaltigen Eiweißversorgung führen aber auch veränderte Verbrauchernachfragen und Leitlinien des Einzelhandels zu Diversifizierungen des Lebensmittelangebotes und damit auch des Futtermittelsortimentes. Dies betrifft derzeit insbesondere den Anspruch an den Einsatz von gentechnikfreien Komponenten. Aber auch die Einsatzmöglichkeiten von Insekten und Insektenprodukten in Lebens- und Futtermitteln sind nach wie vor aktuell und beschäftigen weiterhin zahlreiche Forschungseinrichtungen und innovative Unternehmen. Bei der steigenden Flexibilität im Rohstoffeinsatz bleibt das maßgebende Kriterium, dass die Futtermittel und ihre Bestandteile für die jeweilige Tierart geeignet, verkehrsfähig und vor allem stets sicher sind. Die intensive Beobachtung der Rohwaren sowie die Kenntnis der wesentlichen qualitätssichernden Prozessparameter bleiben damit die maßgebliche und tägliche Anforderung für die Hersteller von Mischfuttermitteln.

Neben der Rohstoffversorgung und der Produktsicherheit ist auch die Effizienzsteigerung von stetigem Interesse. Die Digitalisierung kann den Weg für mehr Produktionseffizienz und Transparenz in der gesamten Wertschöpfungskette ermöglichen. Datenvernetzung, Aufbereitung der Daten und intelligente Datenverarbeitung können die Grundlage zur Verbesserung der Nachhaltigkeit und zur Ressourceneinsparung bilden.

Die Schwerpunkte der diesjährigen Ausgabe liegen in:

1. Allgemeines
2. Mischfuttertechnik: 2.1 Zerkleinern, 2.2 Mischen, 2.3 Hydrothermische und hydrothermisch-mechanische Verfahren, 2.4 Kühlen und Trocknen, 2.5 Fördern und Dosieren
3. Futtermittel sowie Futtermittelzusatzstoffe
4. Umwelt- und Arbeitsschutz, Betriebsicherheit, Instandhaltung
5. Prozessoptimierung, Automatisierung und Energieeffizienz

 

In den Mühlen der Zeit – Neubau, Instand­hal­tung
und Instand­set­zung im Licht des neuen Bauvertragrechts

Gewissermaßen seit Menschengedenken werden in Deutschland größere und kleinere Bauvorhaben abgewickelt. Obwohl man den Eindruck gewinnen könnte, dass in Deutschland beinahe alles gesetzlich geregelt ist, war dies bis zum 1. Januar 2018 für die vertraglichen Beziehungen zwischen Bauherren und Bauunternehmen nur eingeschränkt der Fall.

Das deutsche Zivilrecht (Bürgerliches Gesetzbuch) traf nur ganz wenige und gemeinhin als unzureichend empfundene Regelungen für die Durchführung von komplexen und umfangreichen Bauvorhaben. Die einschlägigen gesetzlichen Regelungen basierten vielmehr immer noch auf dem Grundgedanken des „einfachen Handwerkes“, für das sie ab 1873 entwickelt wurden. Jahrzehnte der Erfahrungen und Diskussionen haben nunmehr (endlich) dazu geführt, dass sich der Gesetzgeber entschlossen hat, eigene bauvertragliche Vorschriften (§§ 650a ff. BGB) in das Gesetz einzufügen, um den Projektverantwortlichen (endlich) Sicherheit zu geben, wie Bauvorhaben erfolgreich abgewickelt werden könnten.

Der Beitrag von Dr. Martin Stelzner aus Mönchengladbach soll auf 9 Seiten für einen Teilbereich dieser Reform einen ersten Überblick bieten.

 

Nach­haltige Alter­na­tiven zu Fischöl

Ob und in welcher Menge sich Fischöl in Futtermitteln durch pflanzliche Öle ersetzen lässt, haben Aquakultur- und Ernährungsexperten der Universität Kiel mit Unterstützung des BÖLN erforscht. Ihr Ziel war es herauszufinden, ob pflanzliche Öle und bioaktive Stoffe das Fettsäuremuster in Forellen verbessern können – in diesem Artikel erläutert Nina Weiler auf 4 Seiten mit einer Abbildung diesen möglichen Beitrag zu einer gesunden Ernährung.

 

Den Abschluß des Mühlen– und Mischfutter-​Jahrbuches 2020 bilden

Anschriften (weit über 100 Anschriften), ein Inserentenverzeichnis (mit Anschriften und Rufnummern), eine Übersicht über die wichtigsten Tagungen, Messen und Veranstaltungen sowie das Jahreskalendarium 2020/21.

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