Wirkung zukünftiger atmosphärischer CO2-Konzentrationen
auf das Weizenwachstum und Anpassungsmaßnahmen
zur Optimierung des CO2-Düngeeffektes

Dr. Remigius Manderscheid und Markus Dier

Der Klimawandel hat weitreichende Auswirkungen auf die zukünftige Nahrungsmittelproduktion in der Landwirtschaft. Ein entscheidender Faktor dabei ist der Anstieg der atmosphärischen CO,-Konzentration. Dieser Beitrag in Heft 2 dieser Fachzeitschrift befasst sich mit seinen Auswirkungen auf Wachstum, Ertrag und Kornqualität von Winterweizen. Darauf aufbauend liefert er Vorschläge für geeignete Anpassungsmaßnahmen für den Weizenanbau in der Zukunft.

Berechnungsmodelle zur Vorhersage
des RMT-Backvolumens bei Weizen

Die Bestimmung des Backvolumens in Winterweichweizen durch den Rapid-Mix-Test (Standard-Backtest) ist sehr zeitaufwändig und teuer. Deshalb wird in Deutschland häufig das Backvolumen durch eine von Bolling 1969 eingeführte lineare Regressionsgleichung mit den indirekten Parametern Rohproteingehalt und Sedimentationswert vorhergesagt. Die Vorhersagegenauigkeit der BOLLINGschen Formeln hat sich aber über die vergangenen Jahrzehnte zunehmend verschlechtert, da der Züchtungsfortschritt beim Weizen zu einer deutlichen Veränderung der Proteinqualität geführt hat. Dies war der Anlass, nach einem neuen rechnerischen Verfahren zu suchen, das das Backvolumen schnell und mit angemessener Genauigkeit vorhersagen kann.

Die neue Öko-Verordnung (EU) Nr. 2018/848

Welche Regeln gelten für Betriebe und Unternehmen im Fall von Verstößen, ausgelöst durch Kontaminationen?

Am 1. Januar 2021 tritt ein neues Bio-Recht in Kraft. Mit der neuen Verordnung (EU) Nr. 2018/848 werden sich unter anderem die Vorgaben zum Umgang mit Abweichungen inklusive solcher, die durch Kontamintationen ausgelöst werden, verändern. Die hier in Heft 2 vorliegende Auslegung soll dazu dienen, Bio-Unternehmen eine erste Einschätzung der rechtlichen Änderungen zu ermöglichen.

Bewusste Ernährung – Zur rechtlichen Zulässigkeit von Vitalbrötchen, Fitnessbrot & Co.

Sabine Bendias

Der Beitrag in Heft 2 untersucht die rechtliche Zulässigkeit von Hinweisen wie „vital“, „fit“, „Fitness“ oder „Wellness“ in Produktaufmachungen, Werbung oder Produktnamen. Maßgeblich ist hierbei vor allem die Health-Claims-Verordnung. Hintergrund der Untersuchung ist das gesteigerte Ernährungs- und Körperbewusstsein des Verbrauchers, welches in der Industrie zu dem Trend geführt hat, entsprechende Lebensmittel zu komponieren.

Nachhaltigkeit in der Getreideverarbeitung:
Der ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften leitet Unternehmen durch den Nachhaltigkeitsdschungel

Die stetig wachsenden Nachhaltigkeitsanforderungen verschiedener Anspruchsgruppen haben das Thema Nachhaltigkeit in das Zentrum der Geschäftstätigkeit und einer jeden Unternehmensstrategie des Bäckerhandwerks und der Backwarenindustrie gerückt. Der ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften hilft Unternehmen das komplexe Feld Nachhaltigkeit handhabbar zu machen. Der ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften Unternehmen unterstützt insbesondere dabei, das vielschichtige Thema ganzheitlich zu erfassen, den Fokus auf die wesentlichen Themen zu legen, die Nachhaltigkeitsaktivitäten zu strukturieren und erzielte Erfolge glaubwürdig intern und extern zu kommunizieren.

Der komplette Beitrag von Dr. Michael Raß und Christian Holländer ist in Heft 2 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

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