In den Mühlen der Zeit – Neubau, Instandhaltung und Instandsetzung im Licht des neuen Bauvertragsrechts

Mar­tin Stelzner

Gewissermaßen seit Menschengedenken werden in Deutschland größere und kleinere Bauvorhaben abgewickelt. Obwohl man den Eindruck gewinnen könnte, dass in Deutschland beinahe alles gesetzlich geregelt ist, war dies bis zum 1. Januar 2018 für die vertraglichen Beziehungen zwischen Bauherren und Bauunternehmern nur eingeschränkt der Fall.

Das deutsche Zivilrecht (Bürgerliches Gesetzbuch, BGB) traf nur ganz wenige und gemeinhin als unzureichend empfundene Regelungen für die Durchführung von komplexen und umfangreichen Bauvorhaben. Die einschlägigen gesetzlichen Regelungen basierten vielmehr immer noch auf dem Grundgedanken des „einfachen Handwerks“, für das sie ab 1873 entwickelt wurden.

Jahrzehnte der Erfahrungen und Diskussionen haben nunmehr (endlich) dazu geführt, dass sich der Gesetzgeber entschlossen hat, eigene bauvertragsrechtliche Vorschriften (§§ 650a ff. BGB) in das Gesetz einzufügen, um den Projektbeteiligten (endlich) Sicherheit zu geben, wie Bauvorhaben erfolgreich abgewickelt werden könn(t)en. Der Beitrag in der Ausgabe 3 von "Getreide, Mehl und Brot"soll für einen Teilbereich der Reform einen ersten Überblick bieten.

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