Nachhaltigkeit und das Lebensmittelrecht – Partner oder Gegner?

Markus Grube

Unzulängliche Haltbarkeitsangaben sollen für rund 10% der in Privathaushalten anfallenden Lebensmittelabfälle verantwortlich sein. Nach Mitteilung der Europäischen Kommission kennen 53% der EU-Verbraucher nicht die Bedeutung des Mindesthaltbarkeitsdatums und 60% der EU-Verbraucher kennen nicht die Bedeutung des Verbrauchsdatums. Abhilfe schaffen können klarere Begrifflichkeiten wie beispielsweise „Qualität garantiert bis“ oder „Verfall am“.

Ein wertvolles Instrument zur Reduktion von Lebensmittelabfällen ist die Abgabe von leicht fehlerhaften Produkten oder solchen, deren Haltbarkeit kurz vor dem Ablauf steht oder bereits abgelaufen ist, als Spende an die Tafeln. Der Gesetzgeber lässt die Tafeln jedoch alleine, da sie sämtliche lebensmittelrechtliche Pflichten einhalten müssen. Während die Einhaltung der Lebensmittelsicherheit und Lebensmittelhygiene selbstverständlich zu fordern ist, könnten in Bereichen wie der Rückverfolgbarkeit oder der Lebensmittelinformation Privilegien für die Tafeln geschaffen werden.

Der komplette Beitrag ist in Heft 2 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

 

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